7. Examinations

Wow ich kann es gar nicht glauben, dass wir schon ganze 3 Monate hier sind und dass uns nur noch neun Monate bleiben. Es ist wirklich unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist und dass nun schon ein viertel unserer Zeit vorbei ist.

Das schon so viel Zeit vergangen ist wurde mir vor erst richtig bewusst als wir vorletzte Woche in der Schule gebeten wurden die End of the Term Exams abzutippen. Das hat uns dann auch bis diesen Mittwoch beschäftigt und am Donnerstag wurden dan schon die ersten Exams geschrieben, wo wir dann auch als Aufpasser dabei sein durften. Da ich bis jetzt noch nicht wirklich erklärt habe wie die Schulsystem hier läuft denke ich ist jetzt mal ein guter Zeitpunkt. Es gibt primary und secondary School Die primary School umfasst 7 oder 8 Forms (ist unterschiedlich). Einschulung ist mit ca. 6 Jahren, unterscheidet sich aber auch, da es keine feste Schulpflicht gibt und es Sache der Eltern ist ab wann sie ihre Kinder in die Schule schicken. Nach der primary School ist die Secondary School auch optional (viele können sich beispielsweise die Schulgebühren nicht leisten). Die Secondary School umfasst 4 Forms, welche alle beliebig oft wiederholt werden können, solange man es sich leisten kann. Das Schuljahr ist in drei Terms unterteilt, welche jeweils ca 3 Monate dauern. Am Ende von jedem Term gibt es Prüfungen, welche aber nicht entscheiden ob man das nächste Term besuchen kann, sondern vergleichbar mit unserem Halbjahreszeugnis sind, also nur als Zwischenbericht dienen. Es gibt auch die Weekly Tests, welche Wöchentlich das Wissen der Schüler prüfen (die besten drei werden jeden Montag in der Assembly vorgelesen und belohnt). Zwischen den Terms gibt es 3 Wochen Ferien, nur am Ende des Jahres dauern die Ferien länger. Am Ende des Jahres gibt es dann auch die Vorrückungs relevanten Tests und die Abschlussprüfungen für die Form 4. Exams müssen die Schüler in jedem Fach, das sie belegt hatten schreiben. In Physik, Bio und Chemie gibt es neben dem Theorie Teil auch eine Experimente Teil in dem sie kleine Experimente selbst durchführen. Dies ist aber aufgrund fehlender Materiealien sehr Zeitaufwendig, da teilweise sogar nur 4 Schüler gleichzeitig die Experimente durchführen können, während die anderen Warten und den Theorie Teil bearbeiten. Einmal dauerte es sogar so lange, dass wir als Aufsichtslehrer erst um halb sechs heim gingen. Das sollte sich jedoch bald ändern, da die Schule wie im letzten Eintrag schon gesagt eine sehr große Spende für Wissenschaftliche Materialien erhalten hat.

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Form Fours beim Chemie Praxis Teil

 

Es war jedenfalls super spannend während dem abtippen der Exams zu sehen was so alles von den Schülern erwartet wird und wie viel davon ich noch weiß (oder nie gelernt haben beispielsweise in Agriculture). Dennoch ist es ab und zu noch sehr stressig wenn beispielsweise ein Lehrer während wir gerade Aufsicht haben rein kommt und meint er hätte noch ein Exam für morgen welches wir doch bitte noch schnell abtippen sollten. Vor allem als uns dann gesagt wurde, dass ja dieses Jahr alles so früh fertig war dank uns (wir waren am Tag vor den ersten Prüfungen mit allen pünktlich eingereichten Exams fertig), frage ich mich wie kurzfristig das die letzten Jahre immer lief, da ein Zeitpuffer wegen Stromausfällen immer ganz sinnvoll ist. Naja egal dieses Jahr hatte die Sekretärin dank uns weniger Stress wofür sie sich bei uns bedankte, indem sie uns lernte wie man Samusas kocht, was wir schon immer mal lernen wollten. Samusas sind eigentlich blos mit Kartoffeln gefüllte Teigtaschen, welche in Fett angebraten werden. Sie sind aber super lecker und werden immer gerne am Straßenrand verkauft oder in den Schulpausen, wo wir nie widerstehen konnten.

Durch die Exams sind aber auch alle Clubs etwas in den Hintergrund gerückt, da die Schüler nach dem Mittagessen, wenn sie keine Exams mehr haben, immer sofort nach Hause gehen um weiter zu lernen. Also haben wir beschlossen unseren Schwimm Club erst nächsten Term anzufangen.

An den Wochenenden verbringen wir weiterhin viel Zeit am See oder mit unseren Nachbarn daheim. Nur das vorletzte Wochenende stach etwas heraus, da wir nach Mzuzu gefahren sind um uns mit ein paar anderen Freiwilligen zu treffen und einen Volleyball + ein Netz für die Schule zu kaufen. Als wir dort ankamen meinte aber ein dort lebender Deutscher, dem auch die Mzoozoozooo Lodge gehört in der wir immer schlafen wenn wir in Mzuzu sind, dass es die wenn überhaupt in Lilongwe gibt. Etwas enttäuscht setzten wir uns wieder zu den anderen. Als dann aber eine Stunde später Khan, ein seit sechs Jahren in Malawi wohnender Parkistani und ein Bekannter von uns, auftauchte und meinte er könnte nicht mit uns aus gehen, da es eine Freundin nach Lilongwe zu einer Beerdigung fahren müsse, beschlossen wir uns anzuschließen. So kam es dass wir uns um halb 10 am Freitag Abend mit Khan Laura und Nancy auf den Weg nach Lilo machten. Glücklicherweise konnten wir dort bei Lisa und Judith schlafen, da wir bei unserer Ankunft um 2 Uhr Nachts wohl keine Lodge mehr gefunden hätten. Am nächsten Tag mussten wir aber feststellen, dass es auch in Lilo nur Bälle gibt. Das war etwas enttäuschend aber mit einem gespannten Strick als Zwischenlösung macht es den Schülern trotzdem eine Menge Spaß Volleyball zu spielen. Sie sind auch teilweise richtig gut (nicht so wie Luki, dass man um sein Leben fürchten muss aber auch nicht ohne:))). So machten wir uns Mittags mit zwei neuen Bällen auf den Rückweg nach Mzuzu.

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On the Road again:)

 

Als wir um 5 Uhr Abens dort ankamen beschlossen Laura und Khan uns noch Nkhata bay, eine Stadt am See, zu zeigen. Da es nur eine Stunde Fahrzeit war machten wir uns erst Abends auf den Weg. Wir verbrachten noch den ganzen Sonntag in Nkhata Bay und machten uns erst Abends wieder auf den Heimweg.

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Die Aussicht von unserer Terasse in Nkhata Bay

Das letzte Wochenende haben wir uns um unsere Aufenthaltserlaubnis gekümmert und sind bei der Gelegenheit noch etwas einkaufen gegangen und haben uns von der Wahnsinnigen Vielfalt an Chitenge in Karonga erschlagen lassen.

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Chitenge Ausbeute:)

Ansonsten kann man nur noch sagen, dass hier fast pünktlich zur Adventszeit das Wetter umgeschlagen hat. Es sind zwar immer noch die meisten Tage super heiß, aber es regnet auch ab und zu über Nacht, wodurch es am Morgen nicht mehr so schnell heiß wird und wir auch mal etwas länger schlafen können, wenn wir mal nichts vor haben. Dennoch ist es komisch zu wissen, dass in ein paar Wochen Weihnachten ist aber alles fehlt was man eigentlich mit Weihnachten assoziiert, wie Weihnachtsmärkte, Plätzchen (wir haben ja keinen Ofen) oder einfach Kälte. Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt wie Weihnachten werden wird.

Das was dann auch schon wieder, ich muss mich dann eh mal wieder unserem Hausputz widmen.

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Meta ist schon fleißig:))

Liebe Grüße und eine schöne Adventszeit, genießt die Kälte:)

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6.: Überschrift fällt mir leider nicht ein :)))

Hallo an alle,

Ich weiß, dass es schon wieder ewig gedauert hat, aber es ist immer so viel los, dass ich viel zu selten die Zeit zum schreiben finde.

Naja egal, ich werde jetzt nicht mehr genau jeden Tag beschreiben sondern einfach mal erzählen was so alles im großen Ganzen passiert ist.

Die Arbeit in der Bbliothek ist in den letzten Wochen etwas zum erliegen gekommen, da Allan zuerst krank war, dann von einem Skorpion gebissen wurde und danach wieder krank war, sodass Meta und ich jede Menge Zeit allein in der Bibliothek verbrachten. Jedoch hsben wir diese Zeit nicht sinnlos vergehen lassen sondern sehr viele kleinere Aufgaben erledigt, wie zum Beispiel einen neuen üersichtlicheren Stundenplan für das Lehrerzimmer, welchen sich der Direktor wünschte. Außerdem stehen wir immer im sehr engen Kontakt zu den Malawi Freunden Rottenburg, einem deutschen Verein, der die Tawuka Sec. School durch zahlreiche Projekte unterstützt. Durch den engen Kontakt konnten wir dem Direktor schon oft helfen, indem wir Emails übersetzten, die vorhandenen Materialien des Science Labs auflisteten und auch eine Liste der benötigten Sachen zusammen mit den Lehrern zu erstellten und weiterleiteten. Somit spielten wir einach bei diesen und zahlreichen anderen Projekten die Vermittler. Auch unsere, vom Art Club gezeichneten, Wehnachtskarten konnten wir dank der Hilfe des Verreins sehr einfach in Deutschland verkaufen lassen (der Erlös geht an die Schule). Wer Intresse hat kann sich gerne bei mit melden. Unser aktuelles Projekt bezieht sich auf den Sportunterricht, da viele Kinder nicht schwimmen können -und das obwohl sie so nahe am See wohnen- dwollen wir demnächst einen Schwimm Club am See eröffnen. Auch ein Netz für Volleyball und einen Ball versuchen wir momentan aufzutreiben, da schon viele Schüler den Wunsch nach Volleyball geäußert haben. Außerdem helfen wir den Lehrern mmer öfter beim korrigieren von Tests. Auch die Sekritärin freut sich immer über unsere Hilfe, wenn sie beispielsweise Testergebnisse zum Abtippen hat, da wir beide einfach schneller im Tippen sind. Aber auch die Schüler kommen immer öfter zu uns in die Bibliothek um sich von uns bei Schulfragen helfen zu lassen.

Auch außerhalb der Schule fühlen wir uns immer besser integriert, was mir daran auffällt, dass wir es jetzt schon fast ohne Hilfe schaffen guten Nsima zu kochen, dass wir wenn wir zum Einkaufen fahren immer öfter anhalten müssen um mit jemandem zu quatschen, dan wir kennen, dass wir immer öfter Einladungen fürs Wochenende abschlagen müssen, da wir schon mit anderen verabredet sind, dass ich wenn Nyapeti mich auf Chitumbuka vollquatscht ich halbwegs verstehen kann was swie mir sagen will, auch wenn ich noch immer nicht in ganzen Sätzen antworten kann.IMG-20181019-WA0002

Ich, beim Nsima überm Feuer kochen

 

Es gibt natürlich noch viel mehr solcher kleiner Momente in denen es mir immer wieder ganz plötzlich bewusst wird, wie heimisch ich mich doch schon hier fühle und wie erschreckend es doch ist dass ich noch keine drei Monate hier bin, da es sich schon nach einer Ewigkeit anfühlt.

Unsere Abende haben sich mitlerweile etwas geändert, da wir uns nun immer besser mit dem Lehrer Mr Shawa verstehen und auch dank unserem Mitfreiwilligem Lucas eine große Auswahl an Filmen und Serien besitzen, verbringen wir die Abende jetzt abwechselnd mit Quatschen und Gamen of Thrones gucken.

Die Wochenenden verbringen wir oft am See, sei es mit Schülern, sei es mit Lehrern, es macht jedes Mal wieder Heidenspaß.IMG-20181020-WA0028

Am See mit Mr Kondowe

Einmal sind wir auch schon nach Mzuzu gefahren um uns dort mit den anderen Freiwilligen des Nordens zu treffen, was auch super Spaßig war, da es in Mzuzu einige Möglichkeiten zum ausgehen gibt, es ist zwar etwas nervig da man sehr gerne angetanzt wird aber dennoch schön mal wieder tanzen zu gehen. Doch egal wie schön der Wochenends Samstag war bleibt der Sonntag immer ein eher unschöner Tag, da wir ihn zum Waschtag ernannt haben und so verbringen wir meist den ganzen Tag mit Kleidung waschen, Geschirr waschen(machen wir natürlich unter der Woche auch aber am Sonntag nochmal besonders gründlich), und dann das ganze Haus rauswischen. Eigentlich macht mir das alles nicht viel aus nur mit dem Wäsche waschen kann ich mich einfach nicht richtig anfreunden und so bin ich immer unglaublich froh wenn mir mal jemand Hilfe anbietet oder ich zumindest keine Blasen davon bekommen habe.

Da ich zu Beginn angesprochen habe, dass Allan von einem Skorpion gebissen wurde möchte ich hie noch mal klarstellen, dass Skorpionbisse natürlich dehr schmerzhaft sind aber in unserer Gegend nicht tödlich verlaufen können. Ich habe mich nach Allans Biss etwas herumgehört, da ich dan doch etwas beunruhigt war und es hat mir jeder bestätigt, dass die beiden Arten, welche hier vorkommen dir nur schlimme Schmerzen zufügen könnten. Meiner Meinung nach auch schon schlimm genug, ich hoffe, dass ich in den restlichen 10 Monaten keinen Skorpion sehen werde.:)

Was man sonst noch so von den letzten Wochen erzählen kann ist, dass wir im Sportunderricht begonnen haben mit Fußball zu spielen, was die Schüler zuerst sehr begeistert hat. Ich bezweifle aber, dass es am Ender mehr als nur Höflichkeit war, was sie dazu brachte uns zu sagen, dass wir toll gespielt haben und unbedingt das nächste Mal wieder mitspielen sollten.:) Außerdem haben wir begonnen uns immer mehr Chitenche zu kaufen und ich besitze mitlerweile schon einen Rock und ein Kleid, welche ich beide sehr liebe. Es ist auch immer super zu sehen, wie sich jeder freut, wenn sie uns in Chitenche sehen.IMG-20181113-WA0012

Mein Chitenche Rock (etwas vom Winde verweht :)) )

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Unsere neuen Kleider

Und das was dan auch soweit. sry wegen der unkreativen Überschrift aber iw ist mir ums verreckn nix eingfalln.:)

Egal Liebe Grüße an alle und machts es guad:)

5.: Mangos, Mangos, Mangos

Hallihallo an alle, da schon wieder zwei Wochen vergangen sind ist es jetzt auch mal wieder Zeit für einen Blogeintrag.:)

Die erste Schulwoche nach unserem einwöchigen Urlaub war eigentlich so wie immer- in der Bibliothek helfen- wobei die Arbeit etwas stockender als üblich vorran ging, da der Direktor die ganze Woche in Blantyre war und er der einzigste war, der neue Materialien kaufen kann und fast alles leer war und blöderweise mein Schreibprogramm ausgefallen ist, saodass wir auch keine Bücher mehr registrieren konnten. Außerdem haben wir am Donnerstag endlich unseren Art Club gestartet, welcher mit großer Begeisterung besucht wurde. Das ganze wurde dann doch sehr schnell etwas chaotisch, sodass wir bald keinen Überblick mehr hatten wer jetzt eigentlich unserem Club angehört und wer nur einfach mal kurz vorbeischauen wollte. Dennoch war es sehr schön endlich mal ein eigenes Projekt zu haben und mit den Schülern arbeiten zu können. Auch die große Begeisterung über den Club erfreute uns sehr.

Auf das Wochenende hatten wir uns schon sehr gefreut, da wir von einigen Lehrern eingeladen wurden an einem Schulausflug teilzunemen. Also standen wir am Samstag früh auf und machten uns nach einem kurzem Frühstück auf den Weg zur Schule. Dort wurden wir auch schon sehnlichst erwartet, obwohl wir nur maximal 4 min zu spät waren (anscheinend galt diesmal deutsche Zeit:)) ). Als wir dann da waren ging es auch los, mit einem Transporter, auf dessen Ladefläche sich ca. 50 Schüler mit 6 Lehrern gequetscht hatten, und viel Gesang machten wir uns auf den Weg nach Chitipa, wo unsere Fußball und Netball Teams gegen die der dortigen Schule Spielen sollten. Nach einer 4 Stündigen Anfahrt befanden wir uns endlich in Chitipa, einer der nördlichsten Städte Malawis (nur wenige Kilometer von der tansanischen Grenze entfernt). Dort wurden wir von den Lehren der dortigen Schule sehr herzlich und mit Essen empfangen. Dann wurde es auch schon Zeit für die Spiele und so feuerten wir zuerst die Mädchen beim Netball und danach die Jungs beim Fußball an. Es war unglaublich lustig zu sehen wie einer der Lehrer sich in das Fußballspiel reinsteigerte, es erinnterte uns beide an einen sehr ambitionierten Trainer. Auch die Art wie alle mitgefahrenen dis Fußballer unterstützten war sehr schön anzusehen, da sich eine große Gruppe von Schülern zusammenschloss und singend und tanzend um das Spielfeld zog (auch vor den Toren vorbei 🙂 ) und sobald ein Tor geschossen wurde in das Feld rannte um dort vor Freude zu hüpfen, zu tanzen oder einfach nur den Spielern zu gratulieren. Nachdem wir beide Netball Spiele und ein Fußballspiel gewonnen hatten machten wir uns in dementsprechend guter Stimmung auf den Heimweg. Meta und ich hatten beschlossen auf dem Rückweg nicht mehr in der Fahrerkapiene zu hocken sondern auch auf der Ladefläche und so boten wir den anderen Lehrern unsere Plätze an und Kletterten auf die Ladefläche. Dort war die Stimmung unglaublich gut, was nicht vergleichbar mit der Stimmung auf meinen ehemaligen Exkursionsfahrten in der Schule war. Sie war eher vergleichbar mit der, wie ich sie mir in einem FC Bayern Fanclub Buss auf der Rückfahrt nach einem gewonnenem Spiel vkorstelle. Alle Schüler grölten und tanzten auf der Sehr engen Ladefläche und machten teilweise auf mich einen etwas erheiterten Eindruck (scheinbar werden die Regeln auf solchen Ausflügen etwas gelockert 🙂 ). Als wir dann kurz nach 10 Uhr wider an der Schule ankamen bestand der Fahrer darauf uns bis vor die Haustür zu fahren, was wegen des noch halb vollen Transporter dann wohl alle Nachbarn aufgeweckt hatte.

Am Sonntag kamen Anna und Hanna uns noch einmal besuchen und wir verbrachten den Tag damit zu putzen und einen weiteren Ausflug für Montag zu planen. Am Nachmittag mussten wir dan kurzfristig alle restlichen Tagesplkäne umschmeisen, da Oskar, ein ca. 5 Jahre alter Sohn einer Nachbarin eine sehr stark entzündete Wunde am Fuß hatte und wir beschlossen seine Mutter und ihn ins Krankenhaus zu begleiten.

Am Montag machten wir uns um 1 Uhr mit den Mädls aus dem Internat auf zum See, da es Muttertag war und wir für die die nich nach Hause fahren konnten auch einen Schönen Tag gestallten wollten. Genau wie auch schon am Samstag wurde auf der Fahrt wieder lauthas gesungen (die Stimmung war genauso ausgelassen auch ohne die Jungs). Die Lodge die ausgesucht wurde war wunderschön und hatte einen unglaublich schönen Strand (Leider hab ich meine Kamera in Lilongwe vergessen und die Handy Bilder sind echt nicht gut geworden, weshalb ich jetzt auch keins hochladen werde). Im Wasser hatten wir unglaublich viel Spaß mid den Mädls und den Zwei anderen Lehrerinnen (auch hier kann ich keins der zahlreichen Selfies mit euch teilen, da einige der Mädls ohne Oberteil baden waren). Nach dem baden tranken wir noch eine Fanta mit Mr Mosakwatscha und genossen den ausblick auf den See, während noch ein paar Mädls tanzen waren. Als wir dan zurück waren war es schon fast 6 Uhr und wir machten uns schnell auf den Weg zum Direktor, da seine Frau Hanna, Anna und uns zu sich zum Essen eingeladen hatte, da Hanna und Anna an Dienstag entgültig weiterreisen wollten. Beim Direktor angekommen durften wir Mrs Monica beim Kochen helfen, was super intressant war, da sie eine echt gute Köchin ist und sogar eine Kuchen mit uns über dem Feuer backte. Das Essen war, obwohl wir geholfen hatten, wieder genau so gut wie die letzten Male und wegen der großen Auswahl aßen wir wieder alle viel zu viel:).

Am Dienstag war dan wieder Schule und wir hatten nsere erste Woche ohne Allan was anfangs etwas komisch war. Dennoch war der Direktor wieder da und so konnten fwir unsere Arbeit bald fortsetzen. Außerdem durften wir einem Lehrer beim korrigieren einiger Arbeiten helfen. Ansonsten war die Woche wie immer nur dass wir uns jeden Morgen auf dem Weg ein paar Mangos mitnamen und diese in der Bibliothek verzehrten. Wir hatten nämlich nun endlich dem Mango Rain, was heißt, dass die Mangos jetzt reif werden und die giegts hier wirklich in Hülle und Fülle. Außerdem wurden am Donnerstag die Ergebnisse der Exams bekanntgegeben, was bei unseren Freunden, Cliff und Samson zu größer Aufregung führte, da sie nun endlich erfahren sollten ob sie ihren Abschluss geschafft hatten. Ihre Nervosität erinnerte mich richtich an den Tag als meien Abitur Erbebnisse bekanntgegeben wurden. Es war unglaublich schön anzusehen, wie wichrig es ihnen war und wie sie es kaum erwarten konnten, dass die Liste mit allen Prüflingen, die bestanden hatten herruntergeladen war. Letzendlich hatten beide bestanden und waren deshalb auch voller Stolz.

Am Samstag beschlossen wir aus den Mangos Marmelade zu machen, welche wirklich unglaublich lecker wurde. Später am Nachmittag gingen wir mit Mr Kondowe, einem Lehrer zum See, was wie immer sehr lustig wurde und somir auch die lange Anfahrt mit dem Rad wieder wett machte.

 

Somit wars auch schon wieder alles. Falls ihr irgendwelche Verbesserungsvorschläge habt oder Fragen oder Themen, über die ich mal berichten sollte oder what ever schreibt mir doch einfach mal ich würde mich echt über Kritik freuen:))

Ansonsten bleibt nicht mehr viel zu sagen außer lasst’s es eich guad geh.;)

Liebe Grüße aus dem immer heißer werdenden Malawi.

4.: Schulalltag und das Lake of Stars Festival

Hallo an alle,

sry dass der letzte Eintrag schon etwas her ist, aber die letzten Wochen waren wir sehr beschäftigt. Die Woche nach unserem Schnorchelausflug haben wir damit verbracht uns weiter in den Schulalltag einzuleben. Mittlerweile sind wir und Allan schon ein eingespieltes Team und die Arbeit läuft immer automatischer ab. Zuerst geben wir jedem Buch einen Code, welcher aus einer Nummer für den Inhalt und den ersten Buchstaben des Namens des Autors besteht. Danach überkleben wir die Nummern mit Tesa, damit sie nicht so leicht herunterreißen. Damit jeder weiß, dass das Buch zur Schule gehört stempeln wir es dann mit dem Stempel der Schule. Dann schneiden wir kleine Karten zurecht und stecken diese in selbstgebastelte Laschen, welche wir ins Buch kleben. Auf die zweite Buchseite kommt noch ein Stempel, in welchen wir Daten über das Buch schreiben. Abschließend schreiben wir noch Buchtitel, Preis und die individuelle Nummer auf die kleine Karte und registrieren das Buch im Computer. Also haben wir doch sehr viel zu tun auch wenn sich Bücher nummerieren immer so wenig anhört😊. Dennoch macht uns das beiden sehr viel Spaß vor allem, da wir mit Allan einen sehr guten Gesprächspartner haben und auch immer eine Mischung seiner malawischen Playlist und unsrer Musik anhören. Nach der Schule wurden wir auch gleich in die Sportstunden am Mittwoch Nachmittags und in den Drama Club, welcher fast jeden Tag etwas vorbereitet und in das dann in dem Assemblys am Montag aufführt. Somit ging die zweite Schulwoche unglaublich schnell rum und wir beide fühlen uns schon als ob wir schon ewig hier wären. Vor allem da es jetzt auch Mittagessen in der Schule gibt und wir dadurch in der Mittagspause Zeit haben die anderen Lehrer besser kennenzulernen.

Am Samstag sind wir wieder nach Karonga gefahren, weil wir unsere Aufenthaltserlaubnis verlängern lassen mussten, wofür wir in das dortige Immigration Office mussten. Auf dem Heimweg beschlossen wir Albert zu besuchen, da dieser auf dem Weg wohnt. Dort saßen wir dann fast den gesamten Tag unterhielten uns und wurden dann auch noch zum Essen eingeladen. Als wir wieder zuhause waren ließen wir den Tag dann noch gemütlich ausklingen. Am Sonntag begannen wir schon in der Früh damit unsere Wäsche zu waschen, damit uns keiner dabei zusehen konnte, da noch alle in der Kirche waren. Unser Plan ging aber nicht ganz auf, da wir völlig unterschätzt hatten wie langsam wir doch beim Waschen sind. Für mich war auch eine Premiere dabei, da ich voller Entsetzen feststellen musste, dass ich Blasen an den Fingern vom Waschen bekommen habe.

Am Montag in der Bibliothek lernten wir die Schulkatze kennen, welche uns auch gleich von der Arbeit abhielt.IMG-20181004-WA0005 Nach der Arbeit fuhren wir zusammen mit Chlif nach Oliwa und holten unsere neu geschneiderten Röcke ab, auf welche wir auch sehr stolz sind. Mit Chlif fuhren wir danach noch etwas weiter da er sich ein Schwein kaufen wollte, was uns beide sehr interessierte, vor allem da wir sehen wollten wie er es auf seinem Rad transportieren wollte. Das Ganze war dann aber doch nicht so spannend, da das Schwein noch sehr klein war und Chlif sich Hilfe von einem Freund holte, der das Rad fuhr während er mit dem Ferkel auf dem Gepäckträger saß.

Für Dienstag hatten wir uns vorgenommen das ganze Haus zu putzen und dann unsere Taschen zu packen, da wir am Mittwoch gleich nach der Schule unseren ersten Trip starten wollten. Das Putzen war auch sehr viel Zeitaufwendiger als gedacht, lohnte sich aber, da unser Klo und Waschbecken danach endlich mal wieder weiß waren, man den Tisch wieder sehen konnte, man sich auf jede Sitzgelegenheit problemlos setzen konnte und sogar der Boden so sauber war, dass man nicht immer das Gefühl hatte seine Füße waschen zu müssen. Kurz gesagt: wir waren beide unglaublich stolz auf unsere saubere Wohnung und die Nachbarn waren ganz erstaunt was denn hier passiert sei😊.

Als wir am Mittwoch nach der Schule heimkamen verabschiedeten wir uns noch schnell von allen und machten uns dann auf den Weg nach Ekwendeni wo wir uns mit Leonard treffen wollten bevor wir am Donnerstag zusammen zu Lisa und Judith nach Lilongwe fahren wollten. Unsere anfängliche Reise Freude wurde aber schnell gedämpft als wir hörten, dass Leonard krank war. Als wir dann in Ekwendeni waren berieten wir uns kurz und beschlossen erst am Freitag zu fahren und zu sehen wie es Leo bis dahin so geht. Um aber noch pünktlich in Lilo zu sein meinte Stuart sollten wir einen Bus buchen, der direkt durchfährt und so bis um 12 Uhr in Lilo sein sollte.

Am nächsten Morgen ging es Leo schon viel besser, was uns zuversichtlich stimmte, am Freitag zusammen fahren zu können. Als wir dann aber den Bus in Mzuzu buchen wollten erfuhren wir, dass falle Plätze am Freitag morgens besetzt sind also nahmen wir dann einfach den Bus der Donnerstag Mittags fahren sollte. Nach der Buchung fuhren wir schnell zurück packten unsere Sachen wieder ein, aßen noch ein sehr leckeres Mittagessen und machten uns dann mit Leonard welcher wieder fitt war auf den Weg. Nach einer 6-Stündigen Fahrt kamen wir dann endlich in Lilonwe an, wo wir schon von den beiden Freiwilligen dort erwartet wurden.

Am Freitag gingen wir noch kurz fürs Wochenende einkaufen. Dafür gingen wir in eine rießige Shopping Mall und wurden regelrecht erschlagen von dem Angebot, welches wirklich schon sehr westlich war und sogar Sachen wie Yoghurt und Käse beinhaltete. Bei dieser Möglichkeit gönnten wir uns erst mal Marmelade und Honig und machten uns dann endlich auf den Weg nach Salima, wo wir mit den anderen Kolpingfreiwilligen und ein paar Freiwilligen von anderen Organisationen bei Mia und Nicklas übernachten wollten, da diese sehr nah am Lake of Stars Festival wohnen, wofür wir uns alle Karten gekauft hatten. Voller Vorfreude setzten wir uns in den Minibus nach Salima und dort angekommen fanden wir auch sofort die anderen von Kolping, mit denen wir dann nach Senga Bay fuhren. Dort angekommen bauten wir erst mal alle unsere Moskitonetze und Matten auf und hüpften danach in den See, welcher wirklich genau vor deren Haustüre ist. Danach zogen wir uns noch schnell um und ließen uns dann von ein paar Motorrädern zum Festival fahren. Das Feeling war wirklich unbeschreiblich in einer Kolonne von Motorrädern mit seinen Mitfreiwilligen über die Straßen Malawis auf dem Weg zum größten Musikfestival Malawis zu sein. Dort angekommen standen wir erst mal eine Stunde an, aber sie Location des Festivals machte das wieder wett, da die beiden Bühnen wirklich direkt neben dem See waren und man so am Strand Tanzen konnte oder einfach nur am See sitzen konnte und der Musik lauschen konnte. Leider durfte man nicht baden, was wohl wegen zwei Todesfällen vor zwei Jahren war und wegen dem Verdacht auf Krokodile an diesem Strandabschnitt.

Dennoch hatten wir alle ein wundervolles Wochenende an dem wir meistens in der Früh noch vor dem Frühstück in den See sprangen, dann den Tag gemütlich damit verbrachten mit den anderen Freiwilligen zu reden und auch die der anderen Organisationen besser kennenzulernen. Am späten Nachmittag machten wir uns dann immer auf den Weg zum Festival, wo wir dann immer bis tief in die Nacht hinein tanzten. Besonders gut waren die Auftritte von Major Lazer und einer Deutschen Band namens Makatumbe. Das Wochenende war sehr westlich geprägt was manchmal auch echt komisch war, wenn man obwohl man in Malawi ist nur Leure in Hotpants oder sogar Bauchfrei sieht.

Am Montag fuhren die meisten von Kolping zu Lisa und Judith, da wir dort noch bleiben wollten bis wir am Mittwoch bei der Deutschen Botschaft den Tag der deutschen Einheit feiern wollten. Die Tage in Lilo verbrachten wir ohne große Aktionen, da wir alle etwas krank waren und uns ständig gegenseitig ansteckten. So waren wir nur am Dienstag kurz im Lilongwe Wildlife Reservat, wo wir viele Affen, zwei Krokodile, ein paar Antilopen, eine Schlange sahen und danach die besten Milchshakes überhaupt dranken. Am Abend gönnten wir es uns noch in eine Pizzaria zu gehen. Auch die Feier auf der Botschaft war super, da es unglaublich viel Deutsches Essen wie Sauerkraut, Apfelstrudel, Käse oder Deutsches Brot gab.IMG-20181004-WA0064

Einige der Weltwärts Freiwilligen auf der Feier beim Botschafter

Als Meta und ich am Donnerstag Morgens zu unserer langen Heimreise aufbrachen fühlten wir schon eine gewisse Vorfreude endlich wieder „daheim“ zu sein. Die Reise an sich war sehr anstrengend, da wir ganz durchfuhren und so ca.10h in Minibussen fuhren, welche definitiv nicht für Menschen meiner Größe gebaut wurden, Da ich eigentlich immer mit meinem Kopf am Dach und meinen Knien am Vordersitz anstand. Als wir dann völlig erschöpft endlich ankamen ließen wir uns sehr herzlich empfangen gingen dann aber beide bald ins Bett.

Am Freitag wollten wir eigentlich beide wieder in die Schule gehen, da ich aber nun auch krank war blieb ich daheim, was zu einigen unglaublich lieben Besuchen von Lehrern führte (Sogar der Direktor und seine Frau kamen um zu sehen wie es mir ging). Zum Glück wurde es wieder besser über den Nachmittag, sodass ein Besuch im Krankenhaus nicht nötig war. Am Samstag hatte sich wieder Besuch angekündigt, eine Freiwillige, die vor 5 Jahren hier war mit einer Freundin. Angesichts dessen haben wir am Samstag Morgens nochmal das Haus geputzt und Klamotten gewaschen. Als sie dann ankam war sie sehr überrascht wie alles sich verändert hatte und erzählte, dass es zu ihrer Zeit nicht mal eine Dusche und keinen Strom gab.

 

Das war dann eigentlich mal alles soweit. Wir fühlen uns täglich wohler hier und da wir nun den Vergleich zu den anderen Freiwilligen hatten sind wir unglaublich froh über den guten Anschluss den wir hier finden.

Dann kann ich eigentlich nur noch sagen: lasst‘s es eich guad geh und macht’s es guad😊

3.: Die erste Schulwoche

Hallo an alle,

diese Woche hatten wir die erste Schulwoche in Malawi. So kam es, dass Meta und ich Montagmorgen nicht erst mal ausschlafen und danach gemütlich Frühstücken konnten. Mein Wecker klingelte um halb Sechs und nachdem wir schnell gefrühstückt und uns hastig angezogen hatten ging es auch schon zur Schule los. Typisch deutsch kamen wir natürlich 5 Minuten zu früh, schließlich ist erster Schultag und mussten an der Schule feststellen, dass der morgentliche Stress völlig umsonst war, da nur ein paar Schüler anwesend waren. Circa eine halbe Stunde nach regelmäßigem Unterrichtsbeginn trudelten dann die ersten Lehrer gemütlich ein und befahlen ein paar Schülern den Schulhof und die Klassenräume zu fegen. Währenddessen gab es ein kurzes Lehrermeeting, bei dem besprochen wurde wie der heutige Tag ablaufen sollte und was alles bei der Assembly, einer Versammlung, die jeden Montag stattfindet, besprochen werden sollte. Danach wurden alle Schüler für die Assembly zusammengerufen. Zuerst war ich etwas überrascht, da es insgesamt maximal 40 Jugendliche waren, aber der Headmaster erklärte uns, dass die meisten Schüler noch nicht angereist sein oder noch auf die Ergebnisse der letzten Prüfungen warteten und deshalb erst während der ersten Wochen eintrudeln würden. Während der Assembly las der Hedmaster die Regeln der Schule vor und stellte alle neuen Lehrer vor. Danach zogen sich die Lehrer in ihr Zimmer zurück und die ersten Stunden begannen. Meta und ich machten uns auf den Weg in die Bibliothek um dort unsere Hilfe anzubieten, welche von Alan, dem Bibliothekar auch dankend angenommen wurde. Somit verbrachten wir dann auch die gesamte Woche damit ihm zu helfen alle Bücher zu sortieren und zu Beschriften, was uns wegen den vielen neuen Bücher und dem neuen System für die Bibliothek wahrscheinlich auch den nächsten Monat beschäftigt halten wird.

Nach den letzten entspannten Wochen war es eine nette Abwechslung auch mal wieder müde zu sein. Denn obwohl unsere Arbeit sich nicht sehr anspruchsvoll anhört, ist es doch sehr anstrengend und wir sind jeden Tag sehr froh, wenn wir endlich nach Hause kommen und den Tag dort ruhig auf unserer Terrasse mit Blick auf den Sonnenuntergang ausklingen lassen zu können. Meine Abende sind meistens sehr ähnlich, nachdem wir von der Schule zurück sind gehe ich duschen, was immer sehr erfrischend ist, da wir kein warmes Wasser besitzen, danach lesen wir meistens ein bisschen, bis unsere Nachbarn Cliff und Eureka oder die Kinder der Nachbarschaft vorbeikommen (was meist keine halbe Stunde dauert). Dann spielen wir meist mit den Kindern oder unterhalten uns mit den Jungs bis es Zeit zum Abendessen ist. Abens Kochen wir entweder alleine oder zusammen mit Nyapeti, welche uns meist den Nsima kocht während wir die Beilagen zubereiten. Nach unserem meist sehr späten Abendessen sitzen wir meist bis spät in der Nacht auf der Terrasse und reden über Gott und die Welt.DSC06473

Nsima mit Eiern und Soya Pices(eine sehr beliebte und Preiswerte Alternatieve zum sehr teuerem Fleisch)

Für das Wochenende hatten wir einen Trip nach Karonga, die nächste große Stadt geplant. Dort wollten wir ein Museum besichtigen, zu dessen Chef Meta Kontakt hatte und welcher auch Deutsch war. Dort angekommen wurden wir von einem Bekannten des Chefs abgeholt, welcher uns zu dessen Haus brachte. Dort lernten wir auch zwei Wissenschaftler aus Deutschland kennen, welche momentan Proben des Malaswisees analysierten. Zusammen mit dem Chef und den Zwei Wissenschaftlern machten wir zuerst eine Tour durch das Museum und ließen uns dann eine Radiozentrale zeigen. Danach luden sie uns ein sie auf ihrem Ausflug zum Malawisee am Sonntag zu begleiten, was wir auch dankend annahmen. Nachdem sie nach Hause gefahren waren wurden wir von der besten Freundin von Agnesss Mutter zum Essen eingeladen, was wieder unglaublich lecker war, aber auch sehr viel. Danach gingen wir noch etwas am See entlang und Einkaufen, wobei wir uns um Schneller zur Stadtmitte zu kommen ein Rad Taxi nahmen, was auch eine sehr aufregende Erfahrung war, da man sich einfach auf den Gepäckträger eines Rads setzt und sich dann vom Fahrer durch die ganzen überfüllten Gassen und mit Schlaglöchern überfüllten Straßen kurven lässt. Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp um Albert zu besuchen, was ihn und seine Familie sehr freute. Als wir dann zurückkamen war es schon dunkel, wir konnten uns aber trotzdem nicht dazu motivieren gleich schlafen zu gehen und so saßen wir wieder sehr lange, was wir am nächsten Morgen bereuten, als wir wie ausgemacht um Acht an der Schule auf die Drei aus Karonga warteten. Da diese aber die „Malawische Zeit“ schon besser als wir beherrschten mussten wir erst mal eineinhalb Stunden auf sie warten. Als sie dann endlich da waren machten wir uns auf den Weg zum See, wo wir mit einem sehr kleinen und wackligen Boot und jeder Menge Wissenschaftlichen Utensilien den See stachen. Zuerst suchten wir nach einer Stelle die tiefer als 100m war, damit die beiden Wissenschaftler dort ihre Proben nehmen konnten und danach zeigte der Chef uns ein Grundstück, welches er gekauft hatte um dort ein Haus zu bauen. Es war wirklich unglaublich schön und auch das was man schon vom Haus erkennen konnte war atemberaubend.

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Das Gästehaus ist schon fast fertig

Aber es wurde noch besser als wir mit den drein zusammen um sein Grundstück schnorchelten und zum ersten Mal die wortwörtlich bunte Fischvielfalt des Malawisees sahen.

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Ein wahres Schnorchelparadies

Auf dem Heimweg probierten wir noch ein paar Fleischspieße, welche am Straßenrand verkauft wurden und wirklich empfehlenswert sind. Nachdem wir uns alle verabschiedet hatten ließen wir diesen super schönen Tag auf unserer Terrasse ausklingen.

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unsere Fledermäuse (Zählungen ergaben bis jetzt bis zu zehn Stück)

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Und Nyapetis Katze, welche gerne in unsrem Gästezimmer schläft (Tasa)

Zusammenfassend kann man also sagen: Ndakondwa chomene!! (Ich bin sehr glücklich😊)

 

Ich hoffe es geht euch auch allen gut. Liebe Grüße aus dem immer wärmer werdenden Malawi.

2.: Die erste Woche

Hallihallo, da wieder eine Woche vorbei ist wollte ich euch mal updaten was so alles los war.

 

Wir hatten uns am Montag für einen Ausflug zum Malawisee um ein Uhr mit Agness, einer ehemaligen Schülerin der Tawuka Secondary School, verabredet. Den Vormittag verbrachten wir mit den Kindern spielend und den Nachbarsfrauen beim Kochen zusehend. Ausßerdem haben wir beide es endlich geschafft unseren Blog hochzuladen:)). Als Agness uns dann abholen kam waren wir noch am Essen, da wir mit unseren Nachbarinnen gegessen hatten, was aber kein Problem darstellte, da Agness sich einfach dazu setzte und sich mit den Frauen unterhielt, während wir unsere Sachen schnell zusammenpackten. Da wir immer noch kein funktionierendes Rad besitzen, es doch sehr heiß war und Elli prophezeite, dass der Weg sehr weit wäre, ließen wir uns kurzerhand per Anhalter mitnemen. Am See angekommen mussten wir noch ein paar Meter laufen, da uns Elli eine Lodge zeigen wollte an deren Tische man sehr gut am See sitzen konnte. Sie hatte nicht zu viel versprochen, denn die Lodge war wirklich wunderschün und auch meine besten Erwartungen an den See wurden bei weitem übertroffen. Man kommt sich vor wie an einem Strand in Südspanien, nur dass das Wasser trotz des Sandstrands glasklar ist. Nachdem wir uns lange unterhalten hatten und auch baden waren machten wir uns auf den Heimweg, damit wir vor Eibruch der Dunkelheit ankommen. Es überrascht mich jeden Tag wie schnell es dunkel wird. Man hat das Gefühl es ist schon zehn oder halb Elf, während es erst Sieben Uhr ist.

 

Am Dienstag Morgen wurden wir gleich zum Frühstück von Felix besucht, welcher erklärte, dass an der Schule ein Treffen aller Lehrer stattfinden sollte. Da dies schon bald anfangen sollte, beeilten wir uns mit dem Rest unseres Frühstücks und gingen dann zur Schule. Dort teilten die Lehrer gerade die Fächer und verschiedenen Klassen unter sich auf. Anschließend hielt Felix eine kurze Ansprache, in der er alle Lehrer vorstellte uns herzlich begrüßte und einen Leitfaden vorlaß, was einen guten Lehrer ausmache. Nachdem auch Meta und ich ein paar Worte gesagt hatten, zeigte Felix vor allem mir noch einmal das gesammte Schulgelände. Danach fuhren wir noch zu dem neuen Kindergarten, welcher ca. 10 min mit dem Aute entfernt liegt. Dort zeigte Felix uns sehr stolz wo einmal was stehen sollte und alle Baupläne. Am Nachmittag gingen wir dan Uliwa und kauften ein paar Lebensmittel ein und probierten unsre Bankkarten.

 

Am Mittwoch begannen wir unseren Tag damit erst unsren Blog zu aktualisieren und ausgebig zu frühstücken, da wir beide gemerkt hatten, wie lecker Instant Porridge ist. Am Vormittag halfen wir dann den Nachbarinnen Cassava zu schälen, Das sind die Wurzeln aus denen sie ihren Nsima kochen, da der Nsima aus Maismehl zu teuer ist. Das Schählen war sehr anstrengend, man kann es sich etwa mit schnitzen vorstellen, nur dass das Messer riesig und sehr unhandlich ist. Am Ende waren wir beide uns sicher, dass wir Blasen an den Fingern bekommen hatten, zum Glück sah man nichts. Den Nachmittag verbrachten wir wieder damit mit den Kindern zu spielen und uns mit unsren Nachbaren  zu unterhalten.

 

Der Donnerstag begann mit einem richtigen Higlight für die Nachbarn, da wir uns morgens endlich dazu überwunden hatten, unsre Wäsche zu waschen, vor allem weil Meta keine Klamotten mehr hatte und nicht weil wir so motiviert waren:). Das waschen an sich hatte ich mir anstrengender vorgestellt, was aber nicht heißen soll, dass es leicht war. Vor allem als dann einige Nachbarn zum Zuschauen kamen und mir erklärten, dass ich es noch viel zu ungründlich mache und ich ihnen dann natürlich zeigen wollte, dass ich es besser kann. Besser als sie konnte ich es aber trotz allen Bemühungen nicht, sodass selbst die kleinen Kinder mich völlig zu Recht auslachen konnen:).

 

Das Wochenende verbrachten wir größtenteils mit den Nachbarn Chliff und Eureka und mit Albert, einem Freund von Elli, welcher zu Besuch war. Es ist wirklich erstaunlich wie gut wir miteinander auskommen auch wenn unser bisheriges Leben doch vollkommen verschieden gewesen scheint. Außerdem wurden wir an zwei Abenden von Felix zum Essen eingeladen, was dazu führte,dass wir drei uns vollkommen überaßen. Am Sonntag verließ uns Elli dann um nach Lilongwe zu fahren, von wo sie am Montag heimfliegen soll.

 

Alles in allem war meiene erste Woche in Chilumba also sehr entspannt, was aber auch gut war da mir somit sehr viel Zeit blieb die Leute, die Umgebung und auch die Sprache besser kennenzulernen bevor am Montag die Schule beginnen sollte. Ich freue mich schon total darauf die Schüler kennenzulernen.

Soweit ist das mal alles. Liebe Grüße an alle und lasst’s es eich guad geh;)

1.: Eine etwas holprige Ankunft

Hallo an alle Leser! Da ich jetzt endlich in Chilumba angekommen bin habe ich auch die Zeit gefunden meinen ersten Blogeintrag zu schreiben. Meine Reise begann am Montagabend als ich um 17:30 in ein Flugzeug einstieg, welches mich nach Amsterdam bringen sollte. In Amsterdam sollten wir uns mit den anderen Freiwilligen aus Malawi treffen und dann zusammen über Nairobi nach Lilongwe fliegen. Voller Vorfreude unterhielt ich mich mit Lisa, einer Mitfreiwilligen, die auch von München aus flog. Als dann eine Durchsage uns mitteilte dass wir erst mit ca. 1,5h abfliegen werden waren wir beide sehr geschockt, da wir in Amsterdam nur 1,5h zwischen unserer Landung und dem Abflug des nächsten Fliegers hatten. Als wir in Amsterdam ankamen legten wir einen olympiareifen Sprint zum Gate des nächsten Fluges hin. Als wir dort ankamen erwarteten uns schon Judith und Leonard, deren Flug auch Verspätung hatte und erklärten uns, dass es zu spät sei und wir nicht mehr boarden dürften. Aber wir bekamen als Entschädigung eine Nacht in einem Hotel Amsterdams und einen Essensgutschein und etwas Zeit unsere beiden Mitfreiwilligen besser kennenzulernen.

Unser Ersatzflug ging am nächsten Tag um 20:50 und so blieb uns genug Zeit uns noch Amsterdam anzusehen. Die Flüge nach Nairobi und Lilongwe verliefen dann aber ohne weitere Zwischenfälle. Als wir in Lilongwe waren gab es glücklicherweise auch keine Probleme bei der Einfeise was unsere Stimmung extrem hob. Umso größer war dafür der Schock als Am Gepäckband nur Leonards Koffer und ein Koffer von Judith auftauchte und uns auch keiner genau sagen konnte wo Lisas und meine Koffer genau sind. Also gingen wir ohne Koffer und mit etwas getrübter Stimmung in den Eingangsraum des Flughafens wo wir ehr herzlich von Stuart, Leonards Gastvater empfangen wurden, welcher mir erklärte, dass Meta, die andere Freiwillige in Chilumba, bereits nach Chilumba gereist ist und ich vorerst mit Leonard nach Ekwendeni fahren würde. Als ich ihm das Problem mit den Koffern erklärte meinte er ganz optimistisch, dass er noch die nächsten beiden Tage in Lilongwe bleibe und sie bis dahin sicher ankommen würden. Nach einem kurzen Gespräch mit Stuart, welcher auf den ersten Eindruck sehr nett wirkte und auch sehr bemüht war mich wieder aufzumuntern wurden wir von drei ehemaligen Schülern Stuarts nach Ekwendeni gefahren. Obwohl wir ganzen 6 Stunden unterwegs waren verging die Zeit wie im Flug was warscheinlich an all den neuen Eindrücken lag. Kurz vor unserer Ankunft wurden wir noch der Mutter unsres Fahrers vorgestellt und durften dort auch gleich zum ersten Mal Nsima probieren, was zu großem Gelächter der Familie führte, da wir noch sehr ungeschickt mit den Händen waren. Dennoch war das Essen sehr lecker und die Familie sehr gastfreundlich und nett. Nach der kurzen Pause fuhren wir zu Stuarts Haus, wo Leonard für das nächste Jahr wohnen sollte. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und ich wurde Ausmane vorgestellt, bei dessen Familie ich die nächsten Tage wohnen durfte. In seinem Haus angekommen wurde mir auch sofort etwas zu Essen und eine warme Dusche angeboten. Ich lernte Ausmanes Eltern, Geschwister und Cousinen kennen welche alle in diesem Haus wohnten und sie alle entschuldigten sich ganz liebevoll bei mir da mein Gepäck nicht da war. Sie waren sogar bereit mir ein Handtuch und ein Moskitonetz für die ersten Tage zu leihen. So schlief ich dann trotz allem sehr geborgen und gut ein.

Am nächsten Tag zeigte Ausmane uns Ekwendeni und vor allem das St. Micaels Skill Development Centre, die Einrichtung, in der Leonard arbeiten wird. Danach sind wir zu einer Tour durch Mzuzu aufgebrochen wo wir uns mit Ausmanes Hilfe neue Sim Karten kauften und unsre restlichen Euros wechseln ließen. Danach zeigte Ausmane uns noch das Krankenhaus und ein paar Einkaufsmöglichkeiten. Wieder in Ekwendeni erhielt Leonard einen Anruf von Stuart, dass dieser meine Koffer habe und am Freitag mit ihnen nach Ekwendeni reisen würde. Die Reaktionen auf diese Nachricht fand ich sehr überraschend, da der Vater von Ausmane und viele andere, miet denen ich eigentlich nicht so viel zu tun hatte, sich fast genauso stark über die guten Nachrichten freuten und sichtlich ereichtert waren.

Am nächsten Tag war Ausmane sehr beschäftigt weswegen Leonard und ich versuchten etwas Chitumbuka zu lernen, was aber eher schlecht als Recht lief sodass wir am Ende, trotz etlicher Übungsstunden nur die Begrüßung konnten. Gegen Mittag wurden wir dann von Stuart unterbrochen, welcher gerade angekommen war und auch meine Koffer dabei hatte. (HURRA!!!) Nachdem ich erleichtert feststellte, dass noch alles da ist und mich endlich umziehen konnte, ging ich wieder zu Leonard und wir unterhielten uns noch sehr lange mit Stuart. Als ich am Abend dann wieder heimkam hatte Ausmanes Familie mir noch etwas zu Essen aufgehoben. Was wie immer sehr lecker war und aus Gemüse Nsima und Eier mit einer Tomatensoße bestand (wie auch die Tage zuvor).

Am nächsten Tag meinte Ausmane er würde noch kurz nach Mzuzu fahren aber in einer Stunde solle ich bereit sein, weil er mich dann nach Chilumba fahren will. Aus dieser einer Stunde wurden aber drei und dann erklärte Ausmanes Vater mir, dass ich statt mit Ausmane mit einem Minibus fahren würde, da die Preise so deutlich günstiger waren. Obwohl ich diese Begründung gut nachvollziehen konnte hatte ich dennoch ein sehr mulmiges Gefühl wegen meines ganzen Gepäcks, das ich alleine tragen musste und da ich die Haltestelle nicht kannte und außerdem war ich ohne jeden Grund immer noch etwas mistrauisch gegenüber den Leuten. Diese ängste erwiesen sich jedoch als völlig unbegründet, da Ausmane mir half meine Koffer zu tragen, den Preis mit dem Fahrer für mich verhandelte und ihm auch genau erklärte wo er mich rauslassen sollte, da er mit Felix, meinem Mentor schon vereinbart hatte wann er mich wo abholen würde. Die Minibusfahrt an sich war dennoch sehr aufregend, da man sich einen Minibus wie die kleinen Schulbusse in Deutschland vorstellen kann aber vollgestopft mit bis zu 25 Menschen sammt Gepäck und Sacken voller Lebensmittel. In einem solchen Gefährt kurvte der Fahrer dann mit halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Straße, welche übrigens getert ist (aber nur die großen Hauptstraßen). Als wir dann über eine sehr kurvige Bergstraße fuhren, wurde mir das dann doch etwas zu viel und ich musste den Fahrer bitten anzuhalten. Draußen musste ich mich glücklicherweise nicht übergeben, dennoch waren die Fahrgäste so besorgt um mich, dass sie sogar Platz mit mir tauschten und so saß ich dann vorwärts auf einer richtigen Bank während der freuntliche Malawier nun rückwärts auf einem Maiskornsack saß. Als wir dann in Chilumba ankammen saget mir der Fahrer Bescheid, dass ich hier raus muss. Draußen wurde ich schon von ein paar Lehrern erwartet, welche mir auch gleich all mein Gepäck abnahmen und mich zu Felix brachten. Dieser saß in seinem Büro in der Schule und freute sich wahnsinnig über meine Ankunft (genau wie auch ich:) ) er führte mich hienaus wo einige andere Lehrer saßen und auch Meta. Im Schatten der Bäume und mit einer kalten Fanta in der Hand erzählten wir uns alle wie froh wir waren uns endlich zu sehen und unterhielten uns über dies und das. Danach wurden wir zu unserem haus gefahren welches wirklich sehr nah an der Schule liegt und mir auf Anhieb sehr gut gefiel. Kaum hatte ich meine Koffer ausgepackt hatten wir auch schon Besuch von Juleca, welcher uns etwas herumführte. Als wir danach zu Abend aßen, setzten sich die Tochter eines Lehrers und ihre Cousine zu uns und als wir fertig waren kam auch noch unsere Nachbarin, Nyapeti, hinzu und die Mutter von einem der Mädchen. Da wir etwas Musik laufen hatten wurde unser Wohnzimmer auch bald zur Tanzfläche und wir waren beide sehr erstaunt über die Tanzkünste der jungen Mädchen.

Am Sonntag Morgen stand ich wieder mit dem merkwürdigen Gefühl auf keinen Plan für den Tag zu haben aber irgentwie fügte sich alles. Zuerst zeigte eine Nachbarin uns wie man die Kleinen Fische die wir ihr zuvor abgekauft hatten kocht, dann spielten wir mit den Kindern, lernten wie man Nsima kocht (was unglaublich anstrengend ist) und aßen dann den Fisch und Nsima zu Mittag. Nach einer kurzen Mittagspause wollten wir einkaufen gehen, da wir aber beide Fahrräder nicht benutzen konnten gingn wir zu Fuß. Beim Einkaufen kamen wir sehr gut zurecht und hatten so auch bald fast alles was wir benötigten. Auf dem Rückweg namen wir ein Autotaxi welches wie der Minibus sehr überfüllt war uns aber schnell und sicher zur Schule fuhr. Dort angekommen erwarteten wir den Besuch von Elli, welche vor zwei Jahren in diesem Projekt war und angekündigt hatte uns für ein paar Tage zu besuchen. Als sie ankam war ihr Empfang im Dorf sehr freudig da sich scheinbar jeder noch an sie erinnerte. Wir kochten mit ihr zusammen und aßen dan mit unseren Nachbarn draußen. Als wir nach dem Essen Musik anmachten dauerte es nicht lange bis wieder alle tanzten. Um kurz nach acht gingen wir dann jedoch schlafen, da wir alle sehr müde waren. Es überrascht mich täglich wie müde ich hier jeden Tag werde sobald es dunkel ist und das geschieht täglich bis um sechs Uhr.

So das war den erstmal meine erste Woche:) Liebe grüße an alle und lasst’s es eich guad geh:)

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Elisa und Eureka singen hinter unsrem Haus

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unser Klo:))

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mein Zimmer

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Unser Ess- und Wohnzimmer

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und die Küche mit Herdplatte:)